Der Bähnliclub


Rund 400 Menschen sind Mitglied im Fanclub einer Gondelbahn. Das gibt es nicht oft.

 

Eine Bergbahn mit eigenem Fanclub – das klingt nach einer Kuriosität, ist aber der Grund, weshalb es diese Bahn noch gibt. Der Bähnliclub sammelt Geld, packt an und sorgt dafür, dass auf der Wasserfallen Dinge entstehen, für die im ordentlichen Budget kein Platz wäre.

 

Warum es den Club gibt


Die Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen gehört keiner Aktiengesellschaft, sondern einer gemeinnützigen Stiftung – schweizweit eine Seltenheit.

Der Grund liegt in den 1990er-Jahren. Damals brauchte die alte Bahn dringend Geld für die technische Erneuerung, und die Autobus AG Liestal als damalige Besitzerin war nicht mehr bereit, diesen Betrag allein zu tragen. Statt die Bahn stillzulegen, widmete sie diese der Öffentlichkeit: 1995 entstand die Stiftung Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen. Im Stiftungsrat sitzen seither der Kanton Basel-Landschaft, die Gemeinde Reigoldswil, der Verband Basellandschaftlicher Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten, die Autobus AG Liestal, die Stiftung Wasserfallen – und der Bähnliclub.

Der Club wurde als Förderverein dieser Stiftung gegründet. Seine Aufgabe war von Anfang an, das zu ermöglichen, was eine Bahn allein nicht stemmen kann. Beim Neubau von 2006 trug er die Spendenaktion in die Dörfer der Region; von den elf Millionen Franken kamen 8,5 Millionen aus Beiträgen, Sponsoring und Spenden.

Mehr zur Geschichte der Wasserfallenbahn

Was der Club bewirkt


Der Bähnliclub finanziert keine Seile und keine Motoren. Er finanziert das, was den Aufenthalt oben ausmacht und wofür im ordentlichen Budget einer Bergbahn kein Platz ist.

Ermöglicht hat der Club unter anderem:

  • den Erlebnisspielplatz bei der Bergstation, mit Aufstiegsturm, Rodelturm, Rutschbahn, Schaukeln und Picknick-Plattform
  • das Dach des Restaurants Heidi-Stübli
  • die Fonduehütte beim Heidi-Stübli, in der im Winter gegessen wird
  • einen grossen Teil des Mobiliars im Heidi-Stübli
  • die Erneuerung der Strasse vom Weiher zur Bergstation

Das ist die Bandbreite: von der Rutschbahn, auf der Kinder den halben Nachmittag verbringen, bis zur Strasse, über die Waren und Material auf den Berg gelangen. Sichtbares und Unsichtbares. Beides ist wichtig für die Weiterentwicklung der Region Wasserfallen.

Wenn Sie also mit Ihren Kindern auf dem Spielplatz sitzen oder im Winter in der Fonduehütte: Das haben rund 400 Menschen mit ihrem Jahresbeitrag möglich gemacht.

Ihre Mitgliedschaft


Die Mitgliedschaft kostet dreissig Franken im Jahr. Mit der Einladung zur Generalversammlung erhalten Sie zwei Freifahrten – im Wert von CHF 52.

Rechnen Sie ruhig nach: Die Mitgliedschaft hat sich bezahlt gemacht, bevor Sie das erste Mal an einem Clubanlass waren.

Das bekommen Sie:

  • Zwei Freifahrten pro Jahr, zusammen mit der Einladung zur Generalversammlung – Gegenwert CHF 52
  • Clubanlässe zu attraktiven Preisen, etwa der Fondueplausch mit Musik im Winter
  • Einladung zur Generalversammlung, einmal jährlich
  • Eine Stimme in einem Verein, der im Stiftungsrat der Bahn vertreten ist und dort mitentscheidet

Und das Beste daran: Ihr Beitrag verschwindet nicht in einer Kasse. Er wird zu einer Rutschbahn, einem Dach oder einer Fonduehütte.

 

Jahresbeitrag


Einzelmitglieder CHF 30
Familien und Firmen CHF 50

Sie möchten gerne Mitglied werden im Bähnliclub?


Anmeldeformular Bähnliclub

FAQ


Der Förderverein der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen mit rund 400 Mitgliedern. Er unterstützt die gemeinnützige Stiftung LRW finanziell und ist in deren Stiftungsrat vertreten.

CHF 30.– pro Jahr für Einzelmitglieder, CHF 50.– für Familien und Firmen.

Zwei Freifahrten pro Jahr im Wert von CHF 52, die Sie zusammen mit der Einladung zur Generalversammlung erhalten. Dazu Clubanlässe zu attraktiven Preisen – etwa der Fondueplausch mit Musik im Winter – und eine Stimme in einem Verein, der im Stiftungsrat der Bahn mitentscheidet. Bei einem Jahresbeitrag von CHF 30.– decken bereits die Freifahrten den Beitrag.

Weil die frühere Besitzerin, die Autobus AG Liestal, in den 1990er-Jahren nicht mehr bereit war, die nötige Erneuerung allein zu finanzieren. Statt die Bahn stillzulegen, übergab sie diese 1995 einer gemeinnützigen Stiftung.

Der Kanton Basel-Landschaft, die Gemeinde Reigoldswil, der Verband Basellandschaftlicher Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten, die Autobus AG Liestal, die Stiftung Wasserfallen und der Bähnliclub.